Kneipp-Verein Syke e.V.


mehr als Radfahren und Walken…
 

Syker Kneippianer in Bad Wörishofen







Vierundzwanzig Mitglieder des Kneipp-Vereins Syke sind zurück von ihrer fünftägigen Reise nach Bad Wörishofen.  

Alle waren gespannt auf den Wirkungsort des Pfarrers Kneipp. Der erste Tag in Bad Wörishofen begann natürlich mit einer Stadtbesichtigung.  Vom Denkmal des Pfarrers Kneipp ging es unter der Leitung einer engagierten Stadtführerin zu den Wirkungsstätten des Pfarrers Sebastian Kneipp. Etwa eine Stunde dauerte der Stadtrundgang "Auf den Spuren Kneipps",
der in zehn Stationen durch die Kurstadt führt. 



Auf dem Weg lagen der Pfarrhof, in dem Pfarrer Kneipp ab 1881 wohnte, vorbei an der Kirche St. Justina, deren Turm mit seinen rund 700 Jahren das wohl älteste Gebäude der Stadt darstellt. Weiter ging es über das Kloster der Dominikanerinnen mit der Klosterkirche, in der  Kneipp als Beichtvater diente und  zum Sebastian-Kneipp-Museum. Die historische Wandelhalle, in der Kneipp seine Vorträge hielt, gehörte ebenso zum Rundgang wie das Kneippianum und die Kneippsche Kinderheilstätte, zwei von Kneipp gegründete Kliniken. Am Schluss des Rundganges ging es vorbei an der ersten von Pfarrer Kneipp gegründeten Kuranstalt, dem Sebastianeum, heute ein Hotel, zum imposanten Kurhaus mit seinem  Kursaal und Theater sowie einer im Außenbereich befindlichen Konzertmuschel.  

Für den Nachmittag  hatte der Leiter der Gruppe Manfred Barg eine Filmvorführung im Kneippmuseum eingeplant. 
Gezeigt wurde der Film   „Eine Medizin geht ihren Weg“.  Dieser Dokumentarfilm zeigt in eindrucksvollen Bildern den beschwerlichen Weg   des Pfarrers Kneipp vom Sohn eines einfachen Bauern zum berühmten Wasserheiler. Sebastian Kneipp wirkte bis kurz vor seinem  Tod am 17. Juni 1897 in Bad Wörishofen als Pfarrer und verbreitete von hier aus seine als naturheilkundlicher Laienheiler erlangten Erkenntnisse von der heilenden Kraft des Wassers, der Grundlage der Kneipp-Kur. Und am Abend dieses Tages gab es noch ein lohnendes Ziel: Das Kurkonzert mit dem Kurorchester.

Am Mittwoch wurde das Kloster Benediktbeuren besucht. Nach der informativen Führung durch das Kloster sollte die Fahrt weiter zum nahe gelegenen Kochelsee gehen. Leider fing es an zu regnen und so wurde die Heimfahrt angetreten.

Der nächste Tag stand den Teilnehmern zur freien Verfügung. Ein Ziel war der sehenswerte Kurpark mit einer sehr schönen Kneippanlage und einem ca. 1,5 km langen Barfußpfad. Mehrere Teilnehmer  machten eine Wanderung durch die schöne Umgebung von Bad Wörishofen. Andere besuchten die etwas außerhalb gelegene Therme. Und dann noch die vielen interessanten Bekleidungs- und Geschenkgeschäfte. Besonders die weiblichen Reiseteilnehmer waren begeistert.
Auch die vielen Cafés und Eisdielen verführten immer wieder zu einem Stopp.

Fazit der Reise:
Bad Wörishofen ist eine Reise wert. Vielfach  wurde der Wunsch geäußert, diesen doch wohl schönsten Kneippkurort Deutschlands nochmals zu besuchen. Dann aber nicht nur für einige Tage, sondern mindestens für ein bis zwei Wochen.
Mit oder ohne Kuranwendungen.

Manfred Barg, im August 2019